Die Schülerinnen und Schüler der BBS Saarburg kaufen sich in die Zukunft

Saarburg/Tönisvorst. Zwei Klassen der Geschwister-Scholl-Schule, Berufsbildende Schule Saarburg besuchten vor kurzem den 2008 gebauten real,- Future-Store in Tönisvorst (nähe Düsseldorf). Diese Exkursion war für die Klassen sehr informativ und erlebnisreich. Um den Praxisbezug in den Unterricht stärker zu integrieren, besuchten die Oberstufe der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft, Fachrichtung Handel und E-Commerce und die Einzelhandelskaufleute (3. Ausbildungsjahr) den real,- Future-Store in Tönisvorst, wo die Zukunft im Handel „greifbar“ wird. Dies wurde besonders an den vollautomatischen Kassen deutlich. An 20 Kassen mit drei unterschiedlichen Zahlungsarten brauchen die Kunden keine langen Wartezeiten einzuplanen. So gibt es die „gewöhnlichen“ Kassen mit Kassiererinnen und Kassierern – die jeder kennt – und eine Schnellkasse, an der die Kunden ihre Artikel selbst einscannen und anschließend an einem Kassenautomaten bezahlen. An diesen Kassenautomaten stehen den Kunden verschiedene Zahlungsarten wie Barzahlung oder Kartenzahlung zur Verfügung. Neu ist das Einkaufen mit dem mobilen Einkaufsassistenten (MEA) per Handy. Bereits zu Hause kann man sich mit dem Handy eine Einkaufsliste erstellen, die man dann im Markt wie einen Einkaufszettel „abarbeiten“ kann, indem man die Ware im Markt mit der Handykamera während des Einkaufes selbst scannt. Am Ende des Einkaufs wird ein Barcode erzeugt, der die Daten über den persönlichen Einkauf enthält. An speziellen Kassen kann man nun diesen Barcode vom Handy aus einlesen lassen, erhält die Kaufsumme angezeigt und kann dann an einem der Kassenautomaten seinen Einkauf bezahlen. Erst danach öffnen sich die Türen und man kann den Markt wieder verlassen. Aber auch darüber hinaus gab es viele Neuerungen im Markt zu bestaunen, die uns mehrere junge Mitarbeiter des Marktes erklärten. Angefangen bei den beiden Robotern „Ally“ und „Roger“, die Kunden zu der gewünschten Abteilung bringen, wenn man sie anspricht. Außerdem wissen sie auf dem Weg dorthin vieles über neue Artikel, Angebote usw. zu berichten. Besonders interessant waren für uns Schüler die Musikduschen in der Multimediaabteilung. Musikduschen sind unter der Decke angebrachte Lautsprecher, die es ermöglichen, in einem kleinen Bereich den ausgewählten Song zu hören. So werden zum einen die Kopfhörer überflüssig und zum anderen die anderen Kunden nicht gestört, da man in einem Abstand von zwei Metern schon nichts mehr von der Musik hört. In der Sportabteilung stehen verschiedene Sportgeräte zum Testen für die Kunden bereit. Besonders die Schülerinnen waren von der Möglichkeit angetan, in der Kosmetikabteilung ihren Hauttyp per Schaumstoffpad bestimmen zu lassen. Neben dem Ergebnis hatte der Computer sofort auch noch eine Liste mit den passenden Pflegeprodukten für die Schülerinnen parat. Auch der Lebensmittelbereich wartet mit interessanten Details auf. So hört man Meeresrauschen an der Fischtheke, kann auf den Boden projizierte Fische bestaunen und sich das optimale Rezept fürs Abendessen ausdrucken. Darüber hinaus gibt es eine „intelligente“ Kühltruhe, die durch in die Verpackung integrierte RFID-Chips gewährleistet, dass immer genügend Ware in der Truhe vorhanden ist, die ihr Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten hat. Hatte man alle Lebensmittel eingekauft, konnte man sich an der Weinprobierstation noch den passenden Wein für das Abendessen aussuchen. Stimmen zur Exkursion: „Es war sehr interessant, wie sich der Markt weiterentwickelt und das Personal durch Roboter ersetzt wird, aber trotzdem die Mitarbeiterzahl des Unternehmens gestiegen ist.“ „Wir haben doch etwas mehr erwartet und sind sehr skeptisch, dass dieser Future Store weiter erfolgreich ist, weil doch viele Käufer, besonders ältere Menschen, gegenüber dieser neuen Technologie viele Vorurteile haben.“ „Es ist spannend, vor Ort zu sehen, wie sich der Handel weiterentwickelt, was technisch alles machbar ist. Gut, dass wir die Chance haben, die Dinge nicht nur theoretisch kennen zu lernen, sondern auch mal Unternehmen besichtigen und die Praxis sehen.“ von: Luisa Pütz, Sandra Rugullies, Nathalie Schwarzer, alle HBFW 09 Betreuende Lehrerinnen: Frau Tscherne, Frau Bores, Frau Moreth

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