Wie soll meine berufliche Zukunft einmal aussehen?

Vor dieser Frage stehen alle Schülerinnen und Schüler zum Ende ihrer schulischen Laufbahn.

Auch in diesem Jahr fand das gemeinsame und erfolgreiche Projekt zum Thema Berufsorientierung und Erfahrungsaustausch im Bereich der Ausbildungs- und Berufspraxis von der drei kreiseigenen, weiterführenden Schulen in Saarburg statt.

Die Geschwister-Scholl-Schule, Berufsbildende Schule Saarburg, die Realschule Plus Saarburg und das Gymnasium Saarburg luden zum mittlerweile fast traditionellen Berufsorientierungstag ein, um den Schülerinnen und Schülern umfassende Informationen und Einblicke in vielfältig dargestellte Berufsfelder zu ermöglichen. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, Jürgen Dixius und der Stadtbürgermeister, Andreas Reymann begrüßten zusammen mit der Schulleiterin der BBS Saarburg, Katrin Tscherne, zum Auftakt alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Im Anschluss besuchten alle Teilnehmer drei Workshoprunden und den Markt der Möglichkeiten. Die Workshops wurden im Vorfeld von der Schülerschaft gewählt. Hier bestand eine breite und differenzierte Auswahl von insgesamt 36 Wahlmöglichkeiten von der Ausbildung im Bankwesen, über Bauzeichner, Erzieher, Industriemechaniker, Pfleger, Steuerberater bis hin zum Zimmerer. Die Workshopbesucher erhielten Einblicke in den beruflichen Alltag, Themen wie Ausbildungs- oder Studiumverlauf, Verdienst und Weiterbildungsmöglichkeiten standen im Fokus.

Egal ob Kita-Projekte, die Mobilisation aus dem Rollstuhl, das Fräsen eines Holzanhängers, die Inspektion eines Motorblockes oder die Zuckerbestimmung im Wein mit Hilfe eines Refraktometers, die Inhalte des Vormittages waren abwechslungsreich und vielseitig.

Mit über 40 Betrieben und Dienstleistern, war auch der Markt der Möglichkeiten in der Turnhalle des Schulzentrums eine weiterer Programmpunkt für die Lernenden, sich zu informieren und mit den Ausstellern ins Fachgespräch zu kommen. Dieses Angebot des Austausches wurde von den Klassen und Jahrgängen rege genutzt, die Schülerschaft zeigte sich interessiert und erfreut.

In Zeiten des Fachkräftemangels, der nach wie vor auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt stark zu spüren ist, präsentiert sich das Konzept des Berufsorientierungstages als gewinnbringende Vermittlung zwischen Schule, Ausbildung und beruflicher Praxis, die beidseitig gerne angenommen und mit großer Zufriedenheit resümiert wurde. Auch im kommenden Jahr soll der Berufsorientierungstag wieder stattfinden.